Evang. Kirchengemeinde Ilvesheim

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Inhalt

Martin Luther

Die zentrale Figur in diesem Kirchenjahr ist für uns alle Martin Luther, natürlich auch für die Kindergottesdienstkinder.

Vieles haben wir schon am Kinderkirchentag über ihn gehört, auch diesen Sonntag haben wir noch einmal von seinem aufregenden Leben erzählt. Neu war: Die Lutherrose haben wir nicht nur aus Krepppapier gebastelt ( hängt in unserem Kigofenster ), sondern auch aus Blätterteig mit Marmeladenfüllung gebacken. Sehr lecker und schon aufgegessen, daher leider kein Bild vorhanden.

Jakob und Esau (1.Mose 25-27)

Jeder von uns, egal welchen Alters, hat schon einmal erlebt, dass ein anderer besser war oder bevorzugt wurde. Eifersucht und Neid, diese Gefühle kennen wir, ganz besonders auch unter Geschwistern. Im Kigo haben wir aus der Bibel von Jakob und Esau erzählt. Die Brüder sind Zwillinge und wir haben sie auf mehreren Stationen ihres Lebens begleitet. Von Konkurrenz, Täuschung, über einen Traum von der Himmelsleiter bis hin zur Versöhnung der beiden. Das war aufregend und hat Spaß gemacht.

Teilen und Danken (Apostelgeschichte 4+5)

"Das musst du aber mit den anderen teilen." Diesen Satz haben alle Kigo Kinder schon einmal gehört. Teilen mit den Geschwistern, Freunden oder anderen Kindern.Davon haben wir heute im Kigo erzählt und unsere Gefühle und Erlebnisse miteinander ausgetauscht.

Kinderkirchentag 2017 - Martin Luther, ja und was hat er gemacht?

Federn, Lesezeichen, Luthermützen, Druckerpresse oder auch bunte Erzählungen waren Teil eines fröhlichen Samtages in unserer Kirche.

"Gott liebt Kinder große und kleine" erschallte hell in unserem Gemeindesaal. Viele Kinder waren gekommen um Martin Luther kennen zulernen. Als Handpuppe hat er uns den ganzen Tag begleitet. In Gruppen mit Teamern unterwegs, konnten die verschiedensten Dinge ausprobiert werden. Mit einem Federkiel den eigenen Namen schreiben, das Vater Unser mit einer Druckerpresse drucken, es wurde das Tor der Schlosskirche in Wittenberg gehämmert, ein selbstgemachtes Lesezeichen als Erinnerung gebastelt. Auch Martin's Gänse haben wir als Plätzchen gebacken und sogar die Lutherrose als Window Colour gestaltet. Ein Foto konnte jedes Kind mit nach Hause nehmen, auf dem es eine Luthermütze auf dem Kopf hatte.

Da so ein Tag auch hungrig macht, gab es leckere Gemüsesuppe mit Brot und Würstchen. Bevor es wieder an die Stationen ging, wurde noch getanzt zu unserem Kinderkirchentag-Schlager "Wie ein Licht bist du...". Am Nachmittag gingen dann alle Kinder glücklich und mit vielen gebastelten Schätzen nach Hause.

Als Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes haben wir zusammen am Sonntagmorgen den Gottesdienst gestaltet und berichtet, was wir erlebt haben.

Es hat viel Spaß mit Euch gemacht!

Der bittende Freund (Lk 11, 5-13)

Diesen Sonntag war das Beten Thema unseres Kindergottesdienstes. Wir haben eine Geschichte aus der Bibel erzählt und festgestellt, dass es viele verschiedene Gebete gibt. Morgengebete, Mittagsgebete, Abendgebete, aber auch Gebete die wir mit unseren eigenen Worten sprechen. Gott hat immer Zeit für uns und hört uns immer zu.



Gottes Geist führt zusammen (Apostelgeschichte 16,11-15)

David ist zwölf Jahre alt und lebt in Jerusalem. In seinem Elternhaus hängt ein Stoffbild an der Wand. Man sieht ein Schiff auf einer Welle. Das Bild ist ein Geschenk von Lydia, sie lebt in Philippi. Das ist sehr weit weg, aber Paulus, den David mit Jesus in Jerusalem gesehen hat, hat sie im fernen Land besucht. Paulus erzählt in vielen Ländern den Menschen Geschichten von Jesus. Wenn David einmal groß ist, will er auch mit einem Schiff in fremde Länder reisen, vielleicht Lydia besuchen und viele andere Christen kennenlernen.

Gottes Geist begeistert (Apostelgeschichte 2,1)

Anstatt einem ganz normalen Kirchenlied, haben wir diesmal ein Geburtstagslied gesungen. "Aber warum?", fragten sich viele Kinder. Es stellte sich heraus, dass wir das Lied zum Geburtstag der Kirche gesungen haben. Da an Pfingsten die Jünger nach den Tod Jesu durch den Heiligen Geist ermutigt wurden und so in die Welt hinaus zogen, um den Menschen von Jesus zu erzählen.

Zum Abschluss bastelten wir ein Plakat voller bunter Tauben, die den Heiligen Geist darstellen.

Mutig und Stark (Daniel 6)

So mutig und Stark wie Daniel in der Löwengrube, das wollen wir alle gerne sein. Gespannt haben wir der Geschichte gelauscht, mit Daniel mitgefiebert und auf Gott vertraut, der einen Engel geschickt hat, um ihn zu beschützen. Im gemeinsamen Spiel haben wir alles nochmal erlebt. Die Kinder wurden von zwei Löwen gejagt, die Löwen von einem Engel, das hat Spaß gemacht.



In Gottes Händen gehalten (nach Lukas 23)

Wir erzählen in unserem Kindergottesdienst am Karfreitag vom Kreuzweg Jesu und legen für jede Station besondere Symbole in eine Spirale.

Unsere Spirale beginnt mit der Erinnerung an das letzte Mahl, das Jesus mit seinen Jüngern eingenommen hat (Symbol: Brot und Wein).

Ein Engel erinnert an die Begegnung von Jesus mit einem Engel im Garten Gethsemane. Bei ihm zünden wir auch eine Kerze an.

Wir legen viele Stein entlang des Wegs. Ein Schwert, verborgen unter einem grünen Tuch, symbolisiert Jesus Ablehnung von Gewalt bei der Verhaftung.

Für das Verhör im Palast von Herodes legen wir Stricke als Fesseln in die Spirale. Jesus wahrhaft königliche Ausstrahlung, ganz ohne äußerlichen Prunk und nur Kraft seiner Persönlichkeit, symbolisieren wir mit einer schlichten Krone.

Dann folgt das Kreuz, an dem Jesus am Ende stirbt.

Doch unsere Spirale endet nicht mit dem Kreuz. Ihm folgt ein Herz, für die Gewissheit, dass Gott Jesus liebt und auch uns alle. Und so mündet unsere Spirale in einer Tulpe, die aus einer in die Erde gelegten Zwiebel erblüht. Sie wird zum Hoffnungszeichen für uns und lässt schon einen kleinen Blick auf Ostern zu.

Wir vervollständigen unser kleines Faltkreuz mit einer Krone und einem Herz.

In der Angst sind wir nicht allein (Passion bei Lukas)

Jesus und seine Jünger sind in Jerusalem. Es ist Nacht und sie schlafen unter Olivenbäumen im Garten. Alle sind sehr müde, nur Petrus kann nicht schlafen. Er hört Jesus beten: "Vater, ich vertraue dir,dein Wille geschehe". Eine weiße Gestalt beugt sich zu Jesus, es wirkt auf Petrus sehr tröstlich. Es müssen nicht viele Worte sein, denkt Petrus. Diese drei Worte sind genug. Dein Wille geschehe. Drei Worte gegen die Angst und für das Vertrauen. Dieses Vertrauen nehmen wir mit, auf unseren Weg zu Ostern.

Auch nehmen wir ein kleines Faltkreuz mit, das wir an Karfreitag noch vervollständigen.

In der Angst sind wir nicht allein (Lukas 22,7-23)

Mit dem Eingangsvotum haben wir unseren Gottesdienst begonnen und haben drei Kerzen angezündet, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Nach dem Psalmgebet haben alle Kinder gespannt der Geschichte gelauscht.

Das Passahfest in Jerusalem findet statt und Jesus ist mit seinen Jüngern auch in der Stadt eingetroffen. Am Abend haben sie sich zum Passahmahl im Haus eines Freundes versammelt. Die Jünger haben alles liebevoll hergerichtet. Der Tisch ist gedeckt.

Es gibt Lamm, als Erinnerung an das Lamm, das die Israeliten bei der Flucht aus Ägypten gegessen haben.

Bittere Kräuter, die an die harte Knechtschaft erinnern.

Salzwasser für die vielen Tränen.

Apfelmus mit Nüssen symbolisieren den Lehm, aus denen die Ziegeln gemacht wurden.

Ungesäuertes Brot, da die Israeliten schnell aufbrechen mussten und keine Zeit zum Brot backen hatten.

Eier, in denen auch Leben steckt und Wein.

Auch unser Tisch im Kigo war gedeckt, bis auf das Lamm ( wäre doch etwas zu aufwendig gewesen ) und statt Wein gab es bei uns Apfelsaft. Alle haben die leckeren Dinge probiert und zum fröhlichen Ende des Festes gemeinsam zu "Hevenu schalom alejchem" getanzt.

Wir nähern uns Ostern und sind schon auf die kommenden Ereignisse gespannt, von denen wir im Kigo erzählen werden.

Rut und Noomi finden eine Heimat (Rut 1-4)

Gezeichnet in den Sand eines Erzählsackes, erfahren wir die Geschichte um Rut und ihre Schwiegermutter Noomi. Sie vertrauen auf Gottes Liebe, auch in Zeiten großer Not. Denn als Noomis Mann und ihre beiden Söhne, einer von ihnen war Ruts Mann, sterben, sorgt Rut liebevoll für Noomi und Gott begleitet ihren Weg.

Rut lernt Boas kennen und gründet mit ihm eine neue Familie und am Ende der Geschichte lernen wir, dass auch Jesus ein Nachkomme dieses Paares ist.

Wir gestalten kleine Karten mit Symbolen aus der Geschichte mithilfe Kleber und Sand.



Der wiedergefundene Groschen (Lukas 15,8-10)

Jesus erzählt das Gleichnis vom wiedergefundenen Groschen:

Um seinen Tisch haben sich viele versammelt, die von der Gesellschaft ausgeschlossen sind. Den Menschen, die sich darüber aufregen, erzählt Jesus von der Frau, die zehn Silbergroschen besitzt. Jeder Groschen bedeutet einen Tag die Familie mit Essen versorgen zu können. Als sie einen Groschen verliert, sucht sie so lange, bis sie ihr Geldstück wiederfindet und teilt ihre große Freude mit den Menschen in ihrer Umgebung. „Und so freut sich Gott“, sagt Jesus, „über jeden, der sich von ihm einladen lässt“.

Nach der Geschichte spielen die Kinder mit viel Freude das „versteckte Münzen-Suchspiel“. Die gefundenen Münzen werfen wir gemeinsam in die hölzerne Kirche für Spenden.

Das wiedergefundene Schaf (Lukas 15,1-7 )

Gott hat alle Menschen gern. Jesus erzählt das nicht nur den Menschen, er handelt auch. Er isst mit Menschen, die nie von jemandem eingeladen werden, Zöllner, Verbrecher, Kranke. Einige Leute ärgern sich darüber, sie können das nicht verstehen. Denen erzählt Jesus die Geschichte, in der ein Hirte ein Schaf seiner Herde verliert und es nach langem Suchen endlich wiederfindet. Genau so ist es auch bei Gott, nichts und niemand geht verloren.

Die Weisen aus dem Morgenland (Mt 2, 1-12)

Unser Gemeindesaal wurde zum Orient und zusammen mit den Weisen aus dem Morgenland haben die Kigokinder den besonderen Stern am Himmel entdeckt. Durch unser selbst gebasteltes Fernrohr haben wir ihn ganz deutlich gesehen. In der Schriftrolle haben wir gelesen, dass ein neuer König geboren wird und der Stern uns den Weg weisen wird. Schnell haben sich alle für die Reise fertig gemacht, Kleider angezogen und auch Geschenke aus Myrrhe, Gold und Weihrauch eingepackt. Über Berge, durch holprige Täler und schmale Brücken sind wir gewandert. Nach einer Rast haben wir Jerusalem erreicht und den König dort im Palast gesucht. Aber der dortige König Herodes wusste nichts von einem neuen König und die Nachricht hat ihn auch nicht sehr gefreut.

So sind die Kigokinder schnell weiter gezogen, immer unserem Stern nach, der uns den Weg nach Bethlehem zu einem kleinen Stall geleuchtet hat. Und tatsächlich, dort in einer Krippe lag ein neugeborenes Kind. Wir haben alle die Hoffnung gespürt, die von dem Kind aus ging, haben unsere Geschenke den Eltern überreicht und dem neugeborenen König alles Gute gewünscht. Anschließend haben wir uns auf den Weg zurück in unsere Heimat gemacht und behalten diese Erinnerung in unseren Herzen.

Echt toll, was man so alles in unserem Gemeindesaal erleben kann.

Kindergottesdienst am 4. Advent 2016

Thema: Das ewig Licht geht da herein (EG 23, 4+6)

Nach dem Familiengottesdienst, den wir gemeinsam mit der Gemeinde am 3. Advent gefeiert haben, sind wir am 4. Advent noch einmal zum Kigo zusammen gekommen.

Zu dem Lied "Wir sagen euch an den lieben Advent", haben wir alle vier Kerzen unseres Adventskranzes angezündet. Nach unserer Namensrunde haben wir gebetet und gesungen. An diesem Sonntag haben wir vom Leben und Glauben des Franziskus erzählt, bekannt als Franz von Assisi. Er hat eine lebendige Krippe gebaut und somit vor vielen Jahren die Krippendarstellung in unsere Kirchen und Häuser gebracht. Alle zusammen haben wir noch eifrig unser Adventshäuschen fertig gebastelt.

Ihr könnt es wie immer in unserem Kigofenster in der Weihnachtszeit betrachten.

Euer Kigo Team wünscht allen Kindern und Eltern frohe Ferientage und einen guten Start in das neue Jahr. Bis 2017, wir freuen uns auf euch!



Kindergottesdienst am 2. Advent 2016

Thema: Lass sehn dein herrlich Angesicht (EG 6, 3+4)

Mit der Geschichte von Bischof Nikolaus haben wir erfahren, wie das Vertrauen in Gott Menschen stark macht, sich für andere ein zusetzten und die Hoffnung zu bewahren. Wir haben gesungen und gebastelt, weiter an unserem Adventshäuschen. Die beiden Hausseiten kann man schon in unserem Kigofenster am Gemeindesaal bewundern.

Für den Heimweg gab es noch einen leckeren Nikolaus von Ute selbst gebacken.

Kindergottesdienst am 1. Advent 2016

Thema: Ihr lieben Christen freut euch nun (EG 6, 1+3)

"...bald wird erscheinen Gottes Sohn." geht es weiter in unserem Kirchenlied. Das sehnsüchtige Warten gaben wir in der Erzählung von der heiligen Barbara aufgegriffen. Die junge Barbara zeigt uns welche Kraft in der Sehnsucht und im Vertrauen auf Gott in uns steckt. Als Erinnerung gibt es den Barbaratag am 4.Dezember. Man stellt einen Obstzweig ins Wasser, sodass er vielleicht am 24.Dezember blüht.

Natürlich wurde auch wieder gebastelt. An jedem Sonntag basteln wir eine Seite unseres Adventshauses mit dem Spruch und dem Lied, das wir gemeinsam singen. Jedes Kind konnte einen Zweig mit nach Hause nehmen, mal gespannt, ob aus den Knospen schöne Blüten werden!

Adventsbasteln 2017

Viele Kinder haben sich dieses Jahr wieder im Gemeindesaal zusammengefunden, um einen besonderen Adventskalender zu basteln. Unser Adventskalender hat keine Türen, keine Päckchen, sondern jeden Tag ist eine kleine Kapsel zu öffnen. An Heilig Abend ist dann ein schöner Adventsstern entstanden. Adventliche Stimmung war im Abschlusskreis bei allen zu spüren, als wir zusammen "Macht hoch die Tür die Tot macht weit" gesungen haben. Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht!

Die frohe Botschaft Jesajas

Mit kleinen Bildkarten näherten wir uns der frohen Botschaft Jesajas. Wir suchten zusammen Bilder aus, auf denen typische Streitsituationen abgebildet waren und die Kinder erzählten ihre Gedanken dazu. Zwischen den einzelnen Bildern sangen wir das Lied „Herr, erbarme dich“. Im anschließenden Psalm nach Jesaja 40 konnten die Kinder Kärtchen mit Hoffnungsbildern auswählen und wir sangen das Lied „Du verwandelst meine Trauer in Freude“.

In der Geschichte kam heute der Prophet Jesaja selbst zu Wort. Er erzählte den Kinder, dass es auch früher schon Menschen gegeben hat, die ihre Heimat verlassen mussten und Gottes Zuspruch von einem neuen Himmel und einer neuen Erde erfahren haben. Sie lernten, jeder kann dazu beitragen eine schwierige Situation zu verbessern und sich gegenseitig zu helfen, bringt Freude für alle.

Die Taufe

An diesem Sonntag wurde eines unserer Kigo-Kinder getauft. Aus Karton haben wir rote Herzen ausgeschnitten und mit guten Wünschen beschriftet. Das Taufkind durfte dann alle Herzen mit nach Hause nehmen. Erinnert haben wir uns auch an unsere eigene Taufe, jedes Kind hat seine eigene Taufkerze mitgebracht und noch mit einem kleinen roten Wachsherz verziert. Für alle war es ein sehr beeindruckendes und schönes Erlebnis.

Die sieben Werke der Barmherzigkeit

Ein "Wimmelbild" von dem niederländischen Maler Pieter Brueghel ist Mittelpunkt in unserem Kigo gewesen. Gemeinsam haben wir auf dem Bild die sieben Werke der Barmherzigkeit entdeckt.

1. Hungrige speisen

2. Nackte bekleiden

3. Kranke besuchen

4. Durstigen zu trinken geben

5. Gefangene besuchen

6. Fremde beherbergen

7. Tote bestatten

So hat Jesus den Menschen damals von Barmherzigkeit erzählt, aber auch heute können wir jeden Tag barmherzig sein. Es ist ganz einfach haben wir festgestellt, einem Freund helfen, den Nachbarn trösten oder auch das Grab von Verwandten pflegen.

Die Kinder haben sich das Wimmelbild im Kleinformat auf eine Karte geklebt.

Auf der Kartenrückseite ist eine Spirale zu sehen mit den sieben Werken von damals und von heute.

Schaut selbst, ob ihr die sieben Werke findet.

"Vom Schätze sammeln" Matth.6,19-21

Eine große Holztruhe stand in der Mitte unseres Sitzkreises. Gemeinsam haben wir überlegt, was das wohl zu bedeuten hat.

Na klar, eine Schatztruhe kann es sein. Um die Truhe herum lagen Muscheln, ein Glas mit Sand, eine Postkarte, Edelsteine, Kärtchen zum Bemalen und vieles mehr. Alles kleine Schätze, die uns an schöne Dinge erinnern. Alle irdischen Dinge sind vergänglich, aber die himmlischen Werte, können nicht verrotten oder gestohlen werden, sie müssen aber entdeckt und gepflegt werden.

Unsere Schätze haben wir in die Truhe gepackt, die wir gemeinsam im Familiengottesdienst am 02.10.16 öffnen werden.

Gott in der Welt - Stars, die ich toll finde

Sterne, gibt es die nur am Himmel? Nein, haben wir im Kindergottesdienst festgestellt.

Nachdem wir unser Begrüßungslied gesungen und den Psalm 150 gebetet haben, haben wir das Bild in unserer Mitte genauer betrachtet. Sterne, die auf dem Boden liegen und aus Marmor sind. Wo gibt es denn sowas? In Amerika natürlich. Man nennt diese Straße den "Walk of Fame". Dort sind die Namen berühmter Personen, in einem rosa Stern, auf dem Gehweg verewigt. Zusammen haben wir überlegt, welche Stars wir kennen und haben entdeckt, dass es schon immer besondere Menschen gab. Die Kigo Kinder schwärmen für Kuscheltiere, Fußballstars, die beste Freundin und vieles mehr. Es gibt auch Menschen, die vor langer Zeit bewundert wurden und von denen wir auch heute noch sprechen, wie in unserer Geschichte.

Erzählt haben wir von Mose und Aaron ( 2.Mose 20,2-3 ), vom ersten Gebot - Du sollst keine anderen Götter haben. Stars himmeln wir an, sie sind aber auch vergänglich. Nur Gott bleibt und ist immer für uns da.

Für unseren eigenen "Walk of Fame" haben wir, mit Zahnbürste und Sieb, graue Pappkartonsterne mit bunter Farbe bespritzt und die Namen unserer Stars darauf geschrieben. Wer neugierig ist, kann unseren Sternenweg im Kigofenster betrachten. Mit einem fröhlichen "Hallelu, hallelu" in die Sommerferien verabschiedet.

Nächster Kindergottesdienst: 18.09.2016

Das Gleichnis vom Senfkorn

Nach dem gemeinsamen Beginn mit der Gemeinde im Hauptgottesdienst, haben wir im Gemeindesaal rund um unsere blumige Mitte, mit Kreuz und Kerze den Kindergottesdienst mit dem Lied "der Gottesdienst soll fröhlich sein" begonnen. Ein großes Glas mit winzigen Körnern hat die Neugier der Kinder geweckt.

Was ist da nur drin?

Aha, nach dem Erzählen der Geschichte war es klar, es waren Senfkörner. Wir haben das Gleichnis vom Senfkorn erzählt, davon dass Gott das ganz Kleine so sehr liebt, dass daraus ein Stück Himmelreich werden kann. Und das Wunderbare daran ist, dass so ein Stückchen Himmelreich in jedem von uns schlummert, wir müssen nur in uns hineinhorchen.

Mit leisem Summen haben wir das Lied "Kleines Senfkorn Hoffnung" zu einem lauten und kräftigen Gesang anwachsen lassen.

Ein Stück Himmelreich konnte dann jedes Kind beim Blättern und Wälzen von bunten Katalogen entdecken, ausschneiden und in ein überdimensionales Super-Senfkorn kleben. Das kann nun in unserem Kigofenster am Kirchenvorplatz bewundert werden. Einfach himmlisch!!!