Evang. Kirchengemeinde Ilvesheim

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Evangelischer Kirchenchor

Oktober

Samstag 07.10. Pfalz-Wanderung
Mittwoch 11.10. 20.00 Uhr Chorprobe
Mittwoch 18.10. 20.00 Uhr Chorprobe
Mittwoch 25.10. 20.00 Uhr Chorprobe

Einladung zum Mitsingen.

Bilder-Serien

Chorausflug 2008

Über das lange Wochenende am 1. Mai war der evangelische Kirchenchor Ilvesheim zu einem Kurzurlaub in den Harz gefahren. Fast 30 Sängerinnen und Sänger, Ehepartner und Gäste hatten sich früh auf den Weg zu einer ereignisreichen, vollgepackten Reise nach Mitteldeutschland gemacht. Bereits auf der Hinfahrt wurde Kulturprogramm geboten. In Ebergötzen wurde die Wilhelm-Busch-Mühle besichtigt, bei der bei dem einen oder anderen Kindheitserinnerungen wach wurden. Dann ging es weiter nach Halberstadt in Sachsen-Anhalt. Dort wurde zunächst noch der Domplatz und die Liebfrauen Kirche besucht, bevor Quartier in einem sehr schönen Hotel mit wechselvoller Geschichte bezogen wurde. Jeder Tag war gefüllt mit einem abwechslungsreichen Programm. Es blieb aber immer wieder Zeit für eigene Unternehmungen. Quedlinburg, Wernigerode und Goslar wurden jeweils in Stadtführungen erlaufen, ein Stückchen Bode-Tal erwandert. Aber auch an die älteren Teilnehmer war gedacht. Diese konnten sich teils den Fußmarsch sparen und alternativ Stadtrundfahrten machen oder gemütlich bei Kaffee und Kuchen den beginnenden Frühling genießen. Samstag Morgen wurde noch schnell ein Geburtstagständchen gesungen und dann ging es los zum Brocken. Höhepunkt der Reise war wohl die Fahrt mit der Brockenbahn. Bei strahlendem Sonnenschein drängten sich Hunderte von Menschen an den Bahnsteigen und in den Waggons. Sitzplätze waren Mangelware. Eine Stunde Fahrt durch den märchenhaften Wald - Fichten, moosbedeckte Sonnenfleckchen, karge Hänge mit fast versteinert wirkenden Wurzeln und Baumstümpfen. Stellenweise war sogar noch Schnee zu sehen. Und natürlich ein alter Zug mit Dampflok, Rauch und viel Geratter und Getöse. Da kam jeder auf seine Weise auf seine Kosten. Oben war der Frühling jedoch noch nicht angekommen und die Winterjacken leisteten gute Dienste.

Geburtstagskind Petra lud nach der Ankunft zum Aufwärmen sogleich zum Umtrunk ein und feierte mit den Chormitgliedern und Gästen auf dem Brockengipfel. Weiter ging die Fahrt an diesem Tag zum Kloster Drübeck, welches ein ehemaliges Benediktinerinnenkloster ist. Dort nahmen einige an einer Abendandacht teil und lauschten der Liturgie.

Was bleibt ( außer vieler Photos ) von so einer Reise? Eindrücke und Einblicke in eine doch recht andere Welt. Seien es die vielen aufgehängten Hexen, die ähnlich unseren Kerweschlumpeln, überall an Bäumen und Balkonen im Ostharz für die Walpurgisnacht hingen, sei es ein Rückblick in den 2. Weltkrieg, der die Innenstadt von Halberstadt zerstört zurückließ ( sie blieb Brachland bis zur Wende ), aber dadurch jetzt die Chance auf einen Wiederaufbau auf den alten Straßenzügen bot. Fast jede Stadtführung begann mit der zahlenmäßigen Benennung des Einwohnerschwundes seit der Wende. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kirchengemeinden aus. So war der Sonntagsgottesdienst nicht wie erwartet im Dom von Halberstadt, sondern in der "Winterkirche" im Untergeschoß. Das Heizen der Kirchen ist teils gar nicht möglich oder schlicht zu teuer für die Gemeinden in den neuen Ländern.

Dank sei an dieser Stelle wieder mal den Organisatoren Familien Kegelmann und Kaibel gesagt. Sogar zwei Vortouren waren diesmal nötig gewesen alles genauestens zu erkunden. Eine perfekte Planung ist schon der halbe Ausflug. Wenn dann noch das Wetter mitspielt und die Gruppe harmonisch zusammenpasst, ist der ganze Ausflug gelungen. Und das war er.

(Petra Moog und Ingrid Schmelcher)

Musik verbindet - Ausflug des evangelischen Kirchenchors Ilvesheim

Am 3.11.2007 früh um sieben war es mal wieder soweit. Der Kirchenchor der evanglischen Gemeinde Ilvesheim, teilweise reichlich verschlafen und noch nicht singfreudig, ist zu seinem Jahresausflug aufgebrochen. Dieses mal ging es ins Hohenloher Land und zwar nach nach Ellwangen. Zuerst wurde die Wallfahrtskirche "Schönenberg" besichtigt, welche sehr idyllisch auf einer Anhöhe vor der Stadt liegt. Hier war das Kuriosum der "Kirche in der Kirche" zu finden, denn die ursprüngliche Kapelle war für den Neubau der Wallfahrtskirche nicht etwa abgerissen worden. Die Wallfahrtskirche wurde vielmehr um die Kapelle herum gebaut, so dass sich die Kapelle nun hinter dem Altar befindet und noch heute zu Stille und Gebet einlädt. Danach ging es hinunter in die Stadt zur evangelischen Stadtkirche und der katholischen Stiftskirche im Zentrum von Ellwangen. Diese beiden Kirchen sind auch bemerkenswert, denn sie sind zwar aneinander gebaut, der Durchgang war jedoch bis vor wenigen Jahren zugemauert. Erst 1999 wurde die Verbindungstür in einem ökumenischen Festgottesdienst wieder geöffnet. Nach dem Mittagessen in Espachweiler gab es die Möglichkeit Schloss Ellwangen zu besichtigen. Die meisten nutzten diesen Halt jedoch zu einem Spaziergang rund um den Schlossberg in herbstlich bunter Landschaft.

Das diesjährige Ausflugsziel des Chores war aber nicht allein der Landschaft wegen gewählt worden, sondern die Einlösung eines Versprechens.

Vor gut einem Jahr hatten mit sehr schweren Herzen die alteingesessenen Ilvesheimer Wilhelm und Margret Feuerstein, die lange Jahre im Chor mitgesungen hatte, Ilvesheim verlassen und sind aus Altergründen zu ihrer Tochter in die Nähe von Ellwangen gezogen. Diese zu besuchen war dem Chor ein Anliegen. Nachmittags, nach kurzer Probe im fahrenden Bus, war es dann soweit. Familie Feuerstein hat uns glücklich und sehr aufgeregt in ihrer neuen kleinen Wohnung im Seniorenstift in Gündelhardt empfangen. Frau Feuerstein sagte, dass sie zwei Wochen lang vor Vorfreude nicht hatte schlafen können. Bleibt nun zu hoffen, daß sie jetzt viele Wochen noch der Freude dieses Tages nachspüren kann. Das vorbereitete Ständchen wurde auf dem Flur und nochmals im Aufenthaltsraum für alle Mtbewohnner des Hauses gesungen. Das sich anschließende gesellige Beisammensein bot dann Gelegenheit für alle mit Familie Feuerstein zu plaudern. Der Abschied fiel nicht leicht, aber die Zeit drängte. Das Abendessen in Eppingen war bestellt.

Die Heimfahrt wurde nun inbesondere im hinteren Teil des Busses von nahezu unermüdlichen Sängerinnen und Sängern kurzweilig gestaltet.Auch der derzeit geprobte "Messias" wurde angestimmt. Spät erreichte der Bus wieder Ilvesheim, und nun huschten ziemlich müde Sängerinnen und Sänger durch die Nacht nach Hause. Dank sei an dieser Stelle den Organisatoren des Ausfluges. Wie immer war alles perfekt vorbereitet.

(Ingrid Schmelcher)

Bild des Chors im Juli 2011

Kirchenchor an der Martin-Luther-Kirche

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Mitglieder des Kirchenchors

Sopran Alt Tenor Bass
Buchbach-Kliebisch, Marion Bauder, Else Feuerstein, Heinz Henninger, Dr. Jürgen
Edler, Daniela Bläß, Barbara Gubbe, Bernd Kloos, Günter
Eichhorn, Alexandra Bühler, Sandra Henninger, Sigrid Linhart, Dietrich
Kegelmann, Brigitte Gaßmann, Patricia Meichsner, Dietrich Ries, Bernhard
Klopsch, Hannelore Kaibel, Margarete Weisbrod, Andreas
Klopsch-Güntner, Dagmar Koob, Renate Wendolsky, Andreas
Moog, Petra Kummer, Renate
Siebert, Anna Lehmeyer, Ruth
Siebert, Inessa Mauler, Friederike
Wein, Christiane Schmelcher, Ingrid
Wein, Hilde
Weisbrod, Angela
Chorleiter:   Niklas Sikner
Chorobfrau:   Renate Kummer
E-Mail: renate.kummer@live.de
Tel.: 0171-3716476

Über den Chor

Zur Zeit hat der evangelische Kirchenchor ca. 30 Sängerinnen und Sänger fast aller Altersstufen.

Schon vor dem 2. Weltkrieg gab es in der Evangelischen Kirchengemeinde Ilvesheim einen Chor unter der Leitung von Frau Oberlehrerin Irene Schleich. Leider konnte der Chor während des Krieges nicht weitergeführt werden.

Nach Kriegsende bemühte sich der damalige Pfarrer Philipp um die Wiederaufnahme der Chorarbeit. Es gelang ihm, einen jungen Lehrer von der Blindenschule ( jetzt Schloß-Schule), Herrn Günter Koban, als Chorleiter zu gewinnen. Fast zwei Jahrzehnte lang hat dieser treu, gewissenhaft und erfolgreich sein Amt ausgeführt. Ende 1 964 gab Herr Koban den Chor ab. Im Januar 1965 war dann der damalige Organist und Lehrer an der Grund- und Hauptschule, Herr Dieter Kegelmann bereit den Chor zu übernehmen. Die Chorleitung oblag ihm bis zu seinem Rücktritt im Sommer 2008 ununterbrochen. Entscheidend hat er die kirchenmusikalische Arbeit in Ilvesheim in den vergangenen 40 Jahren geprägt. Der Chor erlebte eine Blütezeit und wuchs heran.

Generationenübergreifend sangen Kinder und Jugendliche mit. Viele sind seit ihrer Konfirmandenzeit heute noch dabei.

Nahezu parallel zu Herrn Kegelmann war Frau Margarethe Kaibel Chor-Obfrau von 1975 bis Mai 2010. Jetzt hat Herr Bernhard Ries dieses Amt übernommen, wobei ihn aus jeder Stimmgruppe ein Helfer bzw. Helferin unterstützt.

Seine Aufgaben sieht der Chor vor allem in der Mitgestaltung der Gottesdienste und kirchlichen Feste. Außerdem werden auch immer wieder kleinere und größere Werke (Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen und Motetten) aufgeführt.

Aus den zur Verfügung stehenden Aufzeichnungen ergibt sich, daß seit 1967 jährlich veranstaltete Kantatenabende unter dem Oberbegriff "Geistliche Musik" die rein gottesdienstbegleitende Chormusik ergänzt haben.

Die Presse wurde aufmerksam. Konzertankündigungen und Kritiken fanden sich nicht nur im Gemeindeblatt, sondern auch im Mannheimer Morgen wieder. 1981 wurde erstmals als großes mit Orchester und Solisten dargebotenes Werk das Weihnachtsoratorium Teil I-III aufgeführt und gleich hochgelobt. In der Kritik des "MM"s war zu lesen, dass dies eine "Premiere" war. Von einem "dörflichen Kirchenchor" in einer "überfüllten Kirche" war die Rede.

Modernem war und ist der Chor und auch das Publikum stets aufgeschlossen. In Erinnerung geblieben ist z.B. das "Vater Unser" von Wolfgang Stockmeier, welches an Rogate 1983 gesungen bzw. gesprochen wurde.

1987 wurde das Wagnis "Weltliche Chormusik und Dichtung" eingegangen - und auch belohnt. Für den Chor selbst ist z.B. "Die traurige Krönung" von Hugo Distler mit ihrer Dramatik und erzählerischen Kraft noch heute präsent.

Die Konzerte finden immer regen Zuspruch. Auch über die Insel hinaus ist der evangelische Kirchenchor Ilvesheim bekannt.

Alle Konzerte hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber eine kleine Aufzählung der großen Aufführungen sei gestattet:

1981 "Weihnachtsoratorium Teil I-III" von Bach

1984 "Messias" von Händel

1992 "Johannes-Passion" von Bach

1996 "Weihnachtsoratorium Teil IV-VI" von Bach

2000 "Weihnachtsoratorium Teil I-III" von Bach

2003 "Mozart-Requiem"

2007 "Messias" von Händel

Die für große Werke erforderliche zusätzliche "Probenarbeit", neben dem normalen Kirchenjahr, wurde einige mal an Probenwochenenden abgeleistet und gleich mit einer Chorfahrt verbunden.

Aber nicht nur gesanglich bietet der Chor einiges. Auch Geselligkeit wird gepflegt. Wandertage und Radtouren, Grillfeste und Bowleabende werden regelmäßig veranstaltet. Nach Anlaß und Gelegenheit wird die "Ökumene" gelebt und der katholische Kirchenchor besucht oder zu uns eingeladen.

Nach dem Rücktritt von Herrn Dieter Kegelmann leitete von Oktober 2008 bis März 2010 Herr Lorenzo Da Rio, Student an der Musikhochschule, den Chor. Die Umstellung vom Gewohntem auf Neues war eine Herausforderung für den Chor, die aber gut gemeistert wurde.

Jetzt hat Herr Niklas Sikner die Chorleitung ab April 2010 übernommen. Herr Sikner ist Student an "Hochschule für Kirchenmusik" ( ehemals Kichenmusikalisches Institut ) in Heidelberg.

Die Proben finden während des Schuljahres mittwochs von 20.00 Uhr bis 22.00 im Gemeindesaal statt. In den Ferien wird nicht geprobt.

Jede Sängerin und jeder Sänger ist herzlich willkommen.

(Ingrid Schmelcher)